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Pleuraerguss / -empyem

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Pleuraerguss / -empyem: Diagnose

Pleuraerguss

Definition

Pathologische Flüssigkeitsansammlung in der Pleurahöhle, die als Folge einer primär pleuralen oder sekundär bei einer pulmonalen oder extrapulmonalen Erkrankung auftreten kann.

Häufigste Ursachen 
Leitsymptome 

Zu Beginn atemabhängiger Schmerz, Schonhaltung, Pleurareiben, Husten, Fieber. Bei großen Ergüssen Dyspnoe, thorakales Beklemmungsgefühl, Zyanose

Diagnostik
  • klinisch: aufgehobener Stimmfremitus, gedämpfter Klopfschall, aufgehobene Atemgeräusche
  • Röntgen-Übersichtsaufnahme des Thorax
  • Sonographie
  • Probepunktion: aufgrund der chemischen Zusammensetzung (Eiweißgehalt, LDH) werden Pleuraergüsse in Transsudat (kardiale Dekompensation, Leberzirrhose, nephrotisches Syndrom, Atelektase) und Exsudat (Entzündung, Tumor) eingeteilt
  • zusätzliche Untersuchungen im Punktat, Zytologie, Ausstrich, bakterielle Untersuchungen einschließlich Kultur und Untersuchungen hinsichtlich Tuberkulose (Ziehl-Neelsen-Färbung, Löwensteinkultur)
  • bei unklarem Pleuraerguss: Pleurablindbiopsie, evtl. chirurgisches Vorgehen (Video-assistierte Thorakoskopie/VATS)
 
Eiweißgehalt
LDH
Spez. Gewicht
Zellen
Moritz-
Rivalta-
</p>
Probe
Transsudat < 3,0 g % < 200 U/l < 1016 vereinzelt Ø
Exsudat > 3,0 g % > 200 U/l
> 1016
reichlich,
Granulozyten,
Lymphozyten
(Tbc),
Tu.-Zellen
+

Pleuraempyem

Eitrig-trüb, zähfließend, oft übel riechend

Ursachen

Parapneumonisch, Komplikation nach thoraxchirurgischen Eingriffen oder wiederholten Pleurapunktionen

Symptome

Schlechter Allgemeinzustand, Fieber, Leukozytose und BSG-Beschleunigung

Diagnostik

siehe Pleuraerguss

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